Gebühren in Europa
Für die meisten öffentlich-rechtlichen Sender in Europa müssen die Zuschauer erhebliche Fernsehgebühren bezahlen. Deutschland gehört mit jährlich 204,36 Euro pro Fernsehzuschauer zu den teuersten Systemen in Europa. Das werbefinanzierte Privatfernsehen ist überall in Europa "Free-TV" - also frei empfangbar und kostenlos. (Quelle: Television 2007 - International Key Facts)
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Fernsehen erste Informationsquelle
TV ist als erste Nachrichtenquelle wichtiger als das Web. Laut Mindline Media informieren sich 35 Prozent bei wichtigen Ereignissen im Fernsehen, gefolgt von Radio (26 %), Tageszeitung (16 %), Internet (15 %) und Videotext (5 %). (Quelle: Mindline Media in HORIZONT 49/2008)
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Amerikaner sehen mehr fern
Trotz Internet und Handy-Videos schauen die Amerikaner so viel fern wie noch nie. Selbst bei den 35- bis 44-Jährigen, mit etwa 38 Stunden pro Monat die eifrigsten Internetnutzer, liegt das klassische TV mit rund 135 Stunden Nutzung pro Monat weit vorn. (Quelle: Kontakter 1.12.2008)
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Fernsehen ohne Sendepause
Im Jahr 1991 richtet RTLplus als erster Sender in Deutschland ein 24-Stunden-Programm ein. Jetzt können die Zuschauer rund um die Uhr fernsehen.
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RTL schafft Sehgewohnheiten
1993 führt RTL als erster deutscher Sender das so genannte "Programm-Stripping" ein: Ab sofort gibt es möglichst an jedem Werktag zur selben Zeit verlässlich dasselbe Programmformat.
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Was steckt hinter der Quote?
In Deutschland gibt es 34,99 Mio. Fernsehhaushalte, in denen 73,02 Mio. Menschen leben. Für die Berechnung der Einschaltquote hat die GfK 5640 Haushalte repräsentativ ausgewählt, die über eine im Haushalt installierte Messtechnik täglich sekundengenau ihr Fernsehnutzungsverhalten an die GfK übermitteln. Ein GfK-Haushalt steht somit für ca. 6000 Haushalte in der Gesamtbevölkerung.
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Zukunft der Quoten
Ab dem 1. Juli 2009 soll erstmalig auch die Außer-Haus-Nutzung (z.B. bei Besuchen) sowie die zeitversetzte Nutzung über digitale Festplattenreceiver im GfK-System gemessen und ausgewiesen werden.
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Klassische Verbreitungswege in Deutschland
53,3 % aller Haushalte empfangen ihre Programme über Kabel, 42,7 % über Satellit und 4,0 % terrestrisch. Insgesamt 29,7 % der Haushalte sind erst digital. (Quelle: GfK, Stand: 1.1.2008)
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Zunehmende Fragmentierung des Fernsehmarktes
Die GfK misst bereits heute knapp 1000 Sender. Die Sender der ersten Generation erreichen dabei einen Gesamtmarktanteil von 68,5 %. 20 weitere Sender der zweiten und dritten Generation generieren 27,5 % des Marktes und die übrigen 4 % entfallen auf verbleibende 968 Sender.
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Wann schauen die Deutschen fern?
Die höchste Sehbeteiligung an einem gewöhnlichen Fernsehtag ergibt sich zwischen 21:00 und 21:15 Uhr. Durchschnittlich 30,83 Mio. Zuschauer (= 43,7%) sehen zu diesem Zeitpunkt fern. (Quelle: GfK, TV-Gesamt / Mo-So / 1.1. - 15.12.2008).
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Fernsehen ist ungebrochen populär
An einem durchschnittlichen Fernsehtag erreicht das Medium TV 51,44 Mio. Zuschauer (= 70,3%), die fast 5 Stunden fernsehen (287 Minuten). (Quelle: GfK, TV-Gesamt / Mo-So / 1.1. - 15.12.2008)
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